Rückblick auf Wirkung und Innovation bei der SIM-Abschlusskonferenz

Die Abschlusskonferenz des SIM – Social Impact Manager Projekts , die an der Universität Mailand-Bicocca stattfand, bildete einen bedeutungsvollen und inspirierenden Abschluss von drei Jahren der Zusammenarbeit, des Lernens und der Innovation auf dem Gebiet des Social Impact Managements.

Die Veranstaltung, die in gemeinsamer Initiative der Universität Mailand-Bicocca, der Project School und Manageritalia organisiert wurde, schuf ein anregendes Umfeld für Dialog, Reflexion, Networking und Zukunftsplanung. An zwei intensiven und spannenden Tagen erkundeten die Teilnehmenden Themen wie Nachhaltigkeit, Stadtentwicklung, soziale Innovation, Kreislaufwirtschaft und branchenübergreifende Zusammenarbeit in Workshops, Debatten, Studienbesuchen und Networking-Sessions.

Die Konferenz begann mit einer Präsentation der SIM-Initiative, in der die verschiedenen Projektphasen, die wichtigsten Erfolge und die zukünftigen Möglichkeiten hervorgehoben wurden. Dies bot den Teilnehmenden einen wertvollen Überblick über die Wirkung des Programms und die im Laufe des Projekts erzielten Fortschritte.

Ein Höhepunkt des Eröffnungstages war der Workshop „SIM in Action“ , der über theoretische Diskussionen hinausging und die Teilnehmenden dazu anregte, sich direkt mit praktischen Ansätzen für Strategien mit sozialer Wirkung auseinanderzusetzen. Das interaktive Format ermöglichte einen wertvollen Austausch, die Zusammenarbeit und den Ideenaustausch zwischen den Teilnehmenden aus verschiedenen Sektoren und mit unterschiedlichen Hintergründen.

Der Tag schloss mit einer anregenden Debatte zum Thema Stadtraum, Territorium und Wohnen , an der Vertreter aus Wirtschaft, Journalismus, gemeinnützigen Organisationen und der öffentlichen Verwaltung teilnahmen. Die Diskussion bot eine multidisziplinäre Reflexion über den städtischen Wandel und untersuchte die zunehmend wichtige Rolle von Organisationen und Unternehmen bei der Schaffung nachhaltiger sozialer Wirkung in den Gemeinden.

Die Kreislaufwirtschaft in der Praxis entdecken

Ein besonders einprägsamer Teil des Konferenzprogramms war der Studienbesuch des SIM-Teams bei Humana People to People, deren Altkleidersortieranlage in Mailand liegt. Der Besuch bot den Teilnehmenden einen aufschlussreichen Einblick in den menschlichen Einsatz, das Fachwissen und die ökologische Bedeutung von Systemen zur Wiederverwendung von Kleidung.

Die Erfahrung unterstrich die wachsende Bedeutung eines nachhaltigen Textilmanagements in Europa:

  • Der Textilsektor rangiert nach Nahrungsmitteln, Wohnen und Verkehr an vierter Stelle der Sektoren, die am stärksten zum Druck auf den Rohstoffverbrauch beitragen.
  • Es ist außerdem der drittgrößte Sektor hinsichtlich der Auswirkungen auf die Wasser- und Landnutzung.

Die Teilnehmer hatten die Gelegenheit, die Teams kennenzulernen, die täglich für das Sammeln, Sortieren und Bewerten gespendeter Kleidung zuständig sind. Vom Moment des Einwurfs in die Sammelbehälter bis zur individuellen Bewertung und Preisfestlegung ist der Prozess äußerst detailliert, fachkundig und wirkungsvoll.

Eine besonders bemerkenswerte Erkenntnis, die während des Besuchs gewonnen wurde, war, dass es etwa sechs Monate Training benötigt, um die 64 Sortierkategorien zu beherrschen, die zur korrekten Klassifizierung von Kleidungsstücken verwendet werden.

Neben den ökologischen Vorteilen verdeutlichte der Besuch auch die weitreichenden sozialen Auswirkungen von Initiativen zur Wiederverwendung von Kleidung. Die durch das Sammeln, Sortieren und Weiterverkaufen gebrauchter Kleidung generierten Mittel fließen direkt in Humanas soziale und ökologische Projekte weltweit. Rund 23 % der Finanzierung von Humana stammen aus dem Sammeln und Weiterverkaufen von Kleidung, die restliche Unterstützung erfolgt durch internationale und lokale Partnerschaften.

Der Studienbesuch diente als eindrucksvolles Beispiel für die Kreislaufwirtschaft in der Praxis, wo Nachhaltigkeit, Kompetenzentwicklung, Beschäftigung und gesellschaftliche Auswirkungen auf praktische und sinnvolle Weise zusammenwirken.

Erweiterung der SIM-Community

Eine der herausragenden Stärken der Abschlusskonferenz war die Vielfalt der Teilnehmenden. Die Veranstaltung brachte Studierende, NGOs, Unternehmen, Fachleute, Bildungseinrichtungen, Aktivisten und Vertreter des Dritten Sektors zusammen und schuf so ein wahrhaft interdisziplinäres Umfeld für Diskussion und Zusammenarbeit.

Wichtig ist, dass die Abschlusskonferenz auch die Weiterentwicklung und das Wachstum der SIM-Projektgemeinschaft selbst widerspiegelte. Während sich frühere Projektaktivitäten vorwiegend auf die Zusammenarbeit mit Unternehmen und Wirtschaftsakteuren konzentrierten, erweiterte die Veranstaltung in Mailand die Beteiligung auf Organisationen, die in Bereichen wie Diversität, Freiwilligenarbeit, soziale Inklusion, Aktivismus und Kreislaufwirtschaft tätig sind.

Diese Erweiterung bereicherte die Diskussionen erheblich und bekräftigte das Engagement des Projekts für eine stärkere sektorübergreifende Zusammenarbeit.

Rückblick und Ausblick

Parallel zu den öffentlichen Konferenzaktivitäten trafen sich die Projektpartner in Mailand zum abschließenden transnationalen Partnertreffen. Das Treffen war gleichermaßen produktiv wie emotional und bot Gelegenheit, die im Laufe des dreijährigen Projekts erzielten Erfolge und geknüpften Beziehungen zu reflektieren.

Gemeinsam, Partner:

  • Reflexion über die Aktivitäten, Diskussionen und wichtigsten Erkenntnisse, die sich aus der Abschlusskonferenz ergaben.
  • Die verbleibenden Aufgaben und nächsten Schritte für einen erfolgreichen Projektabschluss wurden überprüft.
  • Die umfangreiche Palette an hochwertigen Ressourcen, Werkzeugen und Ergebnissen, die im Rahmen des Projekts entwickelt wurden, wurde gewürdigt.
  • Zukünftige Kooperationsmöglichkeiten wurden erkundet, die durch die im Rahmen von SIM entstandenen starken Partnerschaften angeregt wurden.

Auch wenn das SIM-Projekt nun formell abgeschlossen wird, werden die im Rahmen dieser Initiative entwickelten Beziehungen, Kenntnisse und Ressourcen noch lange Zeit einen Mehrwert schaffen.

Ein besonderer Dank gilt Project School, der Universität Mailand-Bicocca und Manageritalia für ihre hervorragende Zusammenarbeit, Gastfreundschaft und ihr Engagement bei der Ausrichtung einer so ansprechenden und wirkungsvollen Abschlusskonferenz in Mailand.

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