Der zweite Tag der SIM International School fand an der Universität Paris 1 Panthéon-Sorbonne, 12 Place du Panthéon, 75005 Paris, statt – in einem Ambiente, das von akademischer Tradition und gesellschaftlichem Engagement geprägt ist. Die Universität gilt seit Jahrhunderten als Ort, an dem Wissenschaft und öffentliches Leben aufeinandertreffen, an dem Ideen im Dialog erprobt werden und an dem Lernen untrennbar mit sozialer Verantwortung verbunden ist. Mit ihrem Blick auf das Panthéon bot der Veranstaltungsort die perfekte Kulisse für einen weiteren Tag voller Erkenntnisse, Austausch und Zusammenarbeit.
Der Morgen begann mit einer neuen Reihe von Projektpräsentationen der zweiten Gruppe von SIM-Teilnehmern, die jeweils Geschäftsmodelle vorstellten, die im Rahmen der nationalen Ausbildungsprogramme entwickelt worden waren. Die Vielfalt der Ideen unterstrich einmal mehr die Stärke und Anpassungsfähigkeit des Profils des Social Impact Managers.
Aus Frankreich untersuchte das Projekt „Engagement anerkennen, Wirkung verstärken: Das TE- und IP-Label“, wie Anerkennungssysteme authentisches soziales Engagement belohnen können. Aus Italien beleuchtete „Werte und Handeln in Einklang bringen“, wie Epson Vielfalt, Gleichstellung und Inklusion in seine Unternehmensstrategie integriert. Aus Griechenland befasste sich „Nachhaltigkeit von Burgstädten und traditionellen Siedlungen“ mit den Herausforderungen der Klimaanpassung und des Denkmalschutzes. Aus Kroatien setzte „Vertraue deinen Augen“ den Fokus auf Augengesundheit und das Wohlbefinden der Gemeinschaft fort. Eine zweite französische Initiative, „Arbeitslosigkeit in Chancen verwandeln“ , zeigte, wie lokale Partnerschaften Netzwerke für inklusive Beschäftigung mobilisieren können. Aus Österreich stellte FEM Med neue Ansätze zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen medizinischen Fachkräften und Projekten mit sozialer Wirkung vor.
Am Nachmittag fanden zwei anregende Gesprächsrunden statt, die Unternehmenspraktiken mit territorialer Innovation verbanden.
Der erste Roundtable zum Thema „Förderung von Geschäftsinnovation und Wachstum durch sozial-regionale Projekte “ wurde von François Rouvier , Gründer und Direktor von Le Chêne Conseil, moderiert. Zu den Teilnehmern gehörten Cesare De Palma (De Palma Thermofluid, Italien), Ivan Prudky (DIP Society for Research and Support, Tschechische Republik), Aris Tufexis (Universität Mailand-Bicocca, Italien) und Nenad Vretenar (Universität Rijeka, Kroatien). Gemeinsam erörterten sie, wie Unternehmen, unterstützt von Social Impact Managern, Projekte konzipieren und skalieren können, die die lokale Verankerung stärken und messbaren Mehrwert für die Gemeinschaften generieren.
Der zweite Roundtable zum Thema „Strategische Partnerschaften und Channel-Management: Steigerung der sozialen Wirkung durch Zusammenarbeit“ wurde von Yann Ulliac , dem ehemaligen Direktor des Partnerships Observatory bei Le Rameau, moderiert. Zu den Panelteilnehmern gehörten Charles-Benoît Heidsieck (Präsident und Gründer von Le Rameau), Hrvoje Katunar (EFRI, Kroatien), Peter Marckhgott (die Berater, Österreich), Marina Stanojevic Vecerina (Jadran Galenski Laboratory, Kroatien) und Konstantinos Styliaras (SBE, Griechenland). Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Frage, wie starke Allianzen und koordinierte Partnerschaften soziale Innovationen fördern und gleichzeitig die langfristige wirtschaftliche Nachhaltigkeit sichern können.
Der Tag klang mit einer gemeinsamen Bootsfahrt auf der Seine aus – ein unvergesslicher Abend voller anregender Gespräche und Begegnungen vor der Kulisse des Eiffelturms und Notre Dame. Ein gelungener Abschluss eines Tages, der den europäischen Geist der Neugier, der Zusammenarbeit und der sozialen Verantwortung widerspiegelte.
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