Tag 1 an der SIM International School, Paris, 4.-7 . November 2025.
Die erste Generation der Social Impact Manager, ein neuer europäischer Karriereweg, der Wirtschaft, Ethik und soziale Verantwortung miteinander verbindet, traf sich am 4. November 2025 mit Projektpartnern im House of Europe | Maison de l’Europe in Paris, wo sie von der Universität Paris 1 Panthéon-Sorbonne herzlich empfangen wurden.
Der Tag begann mit zwei anregenden Masterclasses und Podiumsdiskussionen. Prof. Maryline Filippi von der BSA und INRAE Paris Saclay sprach zum Thema „Jenseits von CSR: Definition und Umsetzung territorialer Unternehmensverantwortung (TCR)“ und zeigte auf, wie Unternehmen ihre soziale Verantwortung in lokalen Partnerschaften und der regionalen Entwicklung verankern können. Muriel Noureau, Mitgründerin von Ezytail, referierte anschließend zum Thema „Wenn soziale und lokale Verantwortung Wachstum fördert“ und schilderte eindrucksvoll, wie Unternehmen erfolgreich sein können, indem sie Menschen und Sinnhaftigkeit in den Mittelpunkt stellen.
Am Nachmittag präsentierten Absolventen, die das nationale SIM-Training in ihren Heimatländern absolviert hatten, sieben Kooperationsprojekte. Jedes Projekt zeichnete sich durch die Zusammenarbeit von Lernenden, Unternehmen und Partnern aus der Zivilgesellschaft aus und widmete sich einer anderen Herausforderung – sei es persönlicher oder unternehmerischer Natur. Einige Projekte sind bereits angelaufen, andere befinden sich noch in der Sondierungsphase. Allen gemeinsam ist das Ziel, Menschen, Wirtschaft und Gemeinwesen für eine nachhaltige soziale Wirkung zu vernetzen.
Darunter waren StartHer aus Italien, das sich der Herausforderung stellt, Frauen in der Wirtschaft den Zugang zu Krediten zu erleichtern, und VitaWin aus Frankreich, das die Zusammenarbeit zwischen Schulen und lokalen KMU stärkt. Aus Griechenland präsentierte das Donation Network, wie Logistikexpertise nationale Spendensysteme verbessern kann, während Early Detection for Brighter Vision aus Kroatien eine Initiative mit sozialer Wirkung zur Glaukomprävention vorstellte. Growing Together aus Italien untersuchte den gesellschaftlichen Nutzen des Landwirtschaftsprojekts Orto 3, Be2cation und KIY aus Österreich erforschten den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Bildung und Jugendarbeit, und Life Cycle, Cycle of Opportunities aus Griechenland demonstrierte, wie Kreislaufwirtschaftspraktiken Inklusion und grüne Kompetenzen fördern können.
Angesichts dieser geballten Kreativität im Raum war die anregende Atmosphäre voller Neugier und Kooperationsbereitschaft kein Wunder. Anspruchsvolle Fragen von Pädagogen, Unternehmen und politischen Entscheidungsträgern betrafen Theorie, Praxis und Anwendbarkeit der einzelnen Geschäftsmodelle, doch alle Vortragenden meisterten die Herausforderung mit Souveränität und Klarheit.