Das Pilotprojekt des kroatischen Ausbildungsprogramms für Social Impact Manager wurde im Juni abgeschlossen. Das erfolgreiche Programm, das von der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Rijeka (EFRI) geleitet wurde, verzeichnete 26 Bewerber, von denen 21 aktiv teilnahmen. Das Programm, das vom 22. April bis zum 17. Juni lief, behandelte folgende Themen:
Warum sollten Unternehmen soziale Auswirkungen in ihre Strategien einbeziehen?
– Die Entstehungsgeschichte von Unternehmen durch die Interpretation des Ursprungs des Wertes und die theoretischen Erklärungen der Notwendigkeit von Corporate Governance
– Unternehmensführung und Strategie
– Territoriale Analyse
– Einbindung der Interessengruppen
– Partnerschaft und Zusammenarbeit im Bereich der lokalen Entwicklung
– Projektmanagement
Folgenabschätzung und Berichterstattung
Die Teilnehmer absolvierten außerdem einen Studienbesuch bei Jadran-Galenski Laboratorij ( JGL), einem führenden kroatischen Unternehmen im Pharma- und Gesundheitssektor.
Das abschließende Flaggschiff-Event des SIM-Programms, das im EFRI stattfand, war ein Hackathon-Wettbewerb. In diesem ganztägigen Workshop entwickelten die Teilnehmenden in Teams innovative Lösungen für reale gesellschaftliche Herausforderungen. Dazu gehörten beispielsweise die Schaffung positiver sozialer Wirkung durch Brettspiele, die Bewältigung von Problemen bei der Mittelbeschaffung für lokale (kleinere) Initiativen, die Entwicklung und Aufrechterhaltung einer Kultur des Ehrenamts in Unternehmen sowie die Gestaltung von Konzepten für inklusives Unternehmertum und sozial verantwortliche Geschäftsmodelle.
Mit Unterstützung der Verbände DIP (Marta Berčić) und SMART (Zvijezdana Schulz Vugrin und Igor Bajok) sowie der fachkundigen Anleitung von Neven Tamarut (StepRI) präsentierten sieben Teams ihre endgültigen Lösungen. Die erfolgreichsten unter ihnen waren Team Tea/Čaj (Tessa Kapetanović, Antea Krišto, Erik Franjković), Team 3AM (Andrea Pokrajac, Antonia Vinčar, Ana Jerčinović, Mia Maras) und Team Nr. 1 (Tea Srdoč, Loren Vitasović, Toni Gašparac).
Ausgewählte Teilnehmer erhalten die Möglichkeit, im November an der Internationalen SIM School in Paris teilzunehmen – einer exklusiven, vollständig finanzierten Veranstaltung, die weltweit führende Persönlichkeiten im Bereich Social Impact für drei Tage zum Austausch, zur Inspiration und zur persönlichen Weiterentwicklung zusammenbringt. Dank der Förderung durch die Europäische Kommission ist das SIM-Programm kostenlos und ermöglicht so engagierten Menschen, ohne finanzielle Hürden sinnvolle Veränderungen voranzutreiben.
Hier erfahren Sie mehr über das Programm: SIM-Bildungsprogramm – Social Impact Manager