Aufbau der nächsten Generation von Führungskräften im Bereich soziale Wirkung

Am 19. Januar 2026 veranstaltete die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Rijeka (EFRI) in Kroatien einen dynamischen, zweistündigen Präsenz-Workshop zur Replikation des Social Impact Manager (SIM). 34 Teilnehmer kamen zusammen, um die wachsende Bedeutung des Social Impact Managements in der heutigen Wirtschaft zu erörtern.

Der Workshop diente sowohl der Reflexion über die Errungenschaften des SIM-Projekts als auch als zukunftsweisende Plattform zur Inspiration zukünftiger Fachkräfte im Bereich Social Impact.

Das Programm begann mit Begrüßungsreden der Organisatoren, die den Rahmen für eine interaktive und zukunftsorientierte Veranstaltung vorgaben. Die Teilnehmer wurden mit den wichtigsten Errungenschaften des SIM-Projekts, seinen Zielen und Meilensteinen sowie zukünftigen Möglichkeiten und Perspektiven für die Weiterentwicklung vertraut gemacht.

Aktuelle SIM-Teilnehmer berichteten anschließend von ihren persönlichen Erfahrungen und gaben so authentische Einblicke in den Wert des Programms. Sie ermutigten die Anwesenden, auch an zukünftigen Ausgaben teilzunehmen. Ihre Erfahrungsberichte verdeutlichten, wie die SIM-Initiative sowohl die berufliche Weiterentwicklung als auch einen sinnvollen gesellschaftlichen Beitrag fördert.

 

Warum soziale Wirkung wichtig ist

Im Mittelpunkt des Workshops stand eine offene Diskussion zwischen Organisatoren und Teilnehmenden über die Notwendigkeit und Bedeutung von Initiativen mit sozialer Wirkung für die Verbesserung von Wirtschaft und Gesellschaft. Der Dialog verdeutlichte das ausgeprägte Bewusstsein der Teilnehmenden für die Rolle, die strukturierte Wirkungsstrategien, die Integration von ESG-Kriterien und die Zusammenarbeit mit Interessengruppen beim Aufbau resilienter und inklusiver Gemeinschaften spielen.

Im Laufe des Workshops erhielten die Teilnehmer Einblicke in zentrale Bereiche des Social Impact Managements, darunter:

  • ESG-Prinzipien (Umwelt, Soziales, Unternehmensführung)
  • Strategien zur Einbindung von Interessengruppen
  • Wirkungsmessung und -bewertung
  • Strategisches Denken für nachhaltige Wertschöpfung

Wichtig war den Teilnehmern, zu ergründen, inwiefern diese Kompetenzen für die zukünftige Karriereentwicklung immer relevanter werden, insbesondere in einem sich rasch entwickelnden Arbeitsmarkt, der Wert auf Nachhaltigkeit und verantwortungsvolle Führung legt.

 

Mini Impact Lab: Lernen durch Handeln

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war das Mini Impact Lab, eine interaktive, praxisorientierte Übung, die die Rolle eines Social Impact Managers im Berufsalltag simulierte. In Teams identifizierten die Teilnehmenden reale soziale Herausforderungen und erfassten wichtige Akteure sowie verfügbare Ressourcen. Die Übung förderte Zusammenarbeit, Kreativität und kritisches Denken. Kontinuierliches Feedback der Mentorinnen und Mentoren sowie der Austausch untereinander stellten sicher, dass die Lernerfahrung sowohl reflektierend als auch handlungsorientiert war.

Durch die Übernahme der Rolle eines Social Impact Managers erhielten die Teilnehmer ein unmittelbares Verständnis dafür, wie strukturierte Methoden soziale Ambitionen in messbare Wirkung umsetzen können.

 

Einige wichtige Ergebnisse und Rückmeldungen der Teilnehmer

  • Starkes Interesse an Themen mit sozialer Wirkung

Die Teilnehmer zeigten großes Interesse an Initiativen zur sozialen Inklusion und wirkungsorientierten Projekten.

  • Grundlagenwissensbasis

Obwohl die meisten Teilnehmer über Grundkenntnisse der Konzepte sozialer Wirkung verfügten, besteht noch erheblicher Raum für einen vertieften Kompetenzaufbau.

  • Curriculare Repräsentation

Soziale Auswirkungen spielen in den Lehrplänen der Universitäten eine Rolle; allerdings gibt es nur wenige strukturierte und umfassende Programme, die sich diesem Thema widmen.

  • Klare Nachfrage nach mehr Programmen

Trotz des ausgeprägten Bewusstseins für die Bedeutung von Initiativen mit sozialer Wirkung besteht ein deutlicher Mangel an Bildungsformaten, die diese Themen bekräftigen und erweitern.

  • Motivation zur Weiterbildung

Die Teilnehmer zeigten eine starke Bereitschaft, ihre Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich des sozialen Wirkungsmanagements weiterzuentwickeln.

  • Strukturelle Einschränkungen

Zeitmangel und konkurrierende akademische oder berufliche Verpflichtungen schränken häufig die Teilnahme an langfristigen Bildungsprogrammen ein.

Insgesamt bestätigen die Ergebnisse einen klaren Bedarf an zugänglichen, flexiblen und praxisorientierten Lernformaten, die besser auf die Bedürfnisse von Studierenden und Berufstätigen eingehen und gleichzeitig die Integration von Themen mit sozialer Wirkung in formale Bildungssysteme stärken.

 

Ausblick: Erweiterung der SIM-Community

Der Replikationsworkshop bei EFRI bestätigte sowohl die Begeisterung als auch die Bereitschaft zu einem intensiveren Engagement im Bereich der sozial wirkungsorientierten Bildung.

Um darauf aufzubauen, plant die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Rijeka, vor Abschluss des SIM-Programms weitere Workshops durchzuführen. Diese Veranstaltungen konzentrieren sich auf die Gewinnung neuer potenzieller Teilnehmer, die Erweiterung der Reichweite und die Stärkung der SIM-Community für zukünftige Ausgaben. Durch die fortgesetzte Investition in praxisorientierte, kollaborative Lernformate bekräftigt EFRI sein Engagement für die Ausbildung der nächsten Generation von Social Impact Managern.

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